The One Next Door

Ein theatrales Game Noir.

Leg deinen Kopf an meine Schulter
Es ist schön ihn da zu spüren
Und wir spielen Bonnie und Clyde
Komm wir Bomben uns durchs Leben
Und öffnen jede Tür
(Die Toten Hosen, 1996)

Infotext

Luz und Tamer leben Tür an Tür und als sie sich begegnen, nimmt eine mörderische Geschichte ihren Lauf. Tamer will Zeichen setzen und auch Luz hat Pläne. Dass sie sich verlieben, war nicht beabsichtigt. Zusammen stellen sie sich dem Rest der Welt entgegen: Kaltblütig und skrupellos schrecken sie vor keiner Gewalttat zurück.
Werden die Beiden von der Polizei gestoppt, ehe die Lage eskaliert?
Oder können sie entkommen?
Haben Luz und Tamer einen Deal mit irgendwem?
Lieben sie sich wirklich?
Sagen sie die Wahrheit oder ist die Lüge ein Mittel zum Zweck?
Dies gilt es in jeder Vorstellung neu herauszufinden: Futur3 stellt ein Szenario vor, in dem Gaming-Elemente den Gang der Handlung bestimmen. In seinem neuen Projekt untersucht Futur3, inwiefern sich die Möglichkeitsräume digitaler Spielewelten und ihre folgenlose Gewalt auf die Bühne bringen lassen. Die beiden Schauspieler:innen sind zugleich Performer:innen und Avatare des Publikums, gesteuert vom Skript ebenso wie von den Entscheidungen der Zuschauer:innen.
Das theatrale Game Noir entsteht im Probenprozess, das Publikum ist zur Mitwirkung eingeladen, der Instagram-Account @futur3_theater liefert Probeneinblicke und bietet schon vor der Premiere Gelegenheiten, die Avatare zu gestalten.

Hinweis: Die Performance funktioniert über Funk-Kopfhörer, die vor Ort bereit gestellt werden.

Termine

Sa, 22.01.2022, 20:00 Uhr (Uraufführung);
So, 23.01.2022, 18:00 Uhr
Di, 25.01 bis Sa., 29.01.2022, jeweils 20:00 Uhr
So, 30.01.2022, 18:00 Uhr

Ort: Orangerie Theater, Volksgartenstr. 25, D – 50677 Köln
Tickets: über das Orangerie Theater und Offticket. HIER KLICKEN, für Infos zum Ticket-Service.

Hinweis: Die Performance funktioniert über Funk-Kopfhörer, die vor Ort bereit gestellt werden.

Besetzung

Von und mit: Rebecca Madita Hundt, Stefan H. Kraft (Spiel); André Erlen (Regie & Zeichnung); Charlotte Luise Fechner (Text); Sandra Nuy (Dramaturgie); Jörg Ritzenhoff (Musik); Michaela Muchina (Bühnen- & Kostümbild); Jens Kuklik (Bühnenassistenz); Valerij Lisac (Video-Animation); Jürgen Kapitein (Lichtdesign & Technik); Simon Kwame (Technik); Nastassja Pielartzik (Regieassistenz); Hafia Erlen (Assistenz Zeichnung); Theresa Heußen (Produktionsleitung); Charlotte Luise Fechner, Sandra Nuy (Social Media & Publikumskommunikation); Peggy Lex (Plakatdesign); neurohr & andrä (Öffentlichkeitsarbeit)

Spielfassung: Ensemble; Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft

© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln

Förderer

Mit freundlicher Unterstützung von:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln

Publikumskommunikation als Teil von Re-Link Theatre, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

hashtags

Schlagwörter: andré erlen / boris kahnert / charlotte luise fechner / fonds darstellende künste / freihandelszone / futur3 / gaming / jan wiesbrock / jörg ritzenhoff / kollektiv / köln / kulturamt stadt köln / michaela munchina / ministerium für kultur uns wissenschaft nrw / nastassja pielartzik / neurohr&andrä / orangerie theater / peggy lex / performance / radikalisierung / re-link / rebecca madita hundt / sandra nuy / stefan h. kraft / take part / the one / the one next door / theater / theresa heußen / valerij Lisac