Chambre d’amis

ein schweizerisch-deutsches Freundschaftsspektakel von Antoine Jaccoud

Ein Paar besucht ein anderes Paar. Das eine Paar ist deutsch und hat den schönen französischen Ausdruck « chambre d’amis » für sein « Gästezimmer » übernommen, weil das gar so neutral klingt. Das andere Paar kommt aus der Schweiz. Sie kennt den Deutschen von früher – als Studenten haben sie zusammen nackt im See gebadet – und sie spricht auch ein wenig deutsch, im Gegensatz zu ihrem Lebensgefährten. Die vier verbringen ein Wochenende zusammen. Was tun? Was sagen? Was sich erzählen? Wie kommuniziert man, wenn die Sprache unsere Verschiedenheiten noch vervielfacht? Und wie schliesslich schafft und pflegt man diese Freundschaft, die seit jeher als die ideale Beziehung zwischen Menschen angesehen wird? Das untersucht das Stück mit einer gewissen, auch komischen Grausamkeit, und lädt den Zuschauer ein, für einen Moment als Freund zwischen unseren zwei Paaren Platz zu nehmen.

Ein Theaterabend in französischer und deutscher Sprache


„Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt, dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben.“

Honore de Balzac

Termine

Uraufführung: 21.11.2016 – 20:00 Uhr
Weitere Termine: 22.11.-25.11.2014 | 12.05.-16.05.2015, jeweils um 20:00 Uhr
Ort: studiobühneköln, Universitätsstr. 16a, 50937 Köln

Pressestimmen

„Wunderbar komisch, wie die vier Schauspieler dadamäßig stammelnd versuchen, aus der peinlichen Situation ein Gemeinschaftserlebnis zu machen, bei dem „regionale Produkte“ aufgetischt, viel Wein getrunken und mit den Kartons Scrabble gespielt wird. Die Vergeblichkeit ihrer Freundschaftsbeschwörungen gipfelt schließlich in einem wüsten Weinspuck-Männer-Duell, bevor sich alle wieder verbrüdern – Zuschauer inklusive. Freundschaft wenigstens für einen Abend.“

Barbro Schuchardt, Kölnische Rundschau

„Ein »Chambre d‘Amis«, das gleichzeitig lächerlich und virtuos ist. In diesem zweisprachigen Stück begegnen sich vier exzellente Schauspieler als Paare, im Schweigen und im Unausgesprochenen.“

La Liberté (CH)

Besetzung

mit: Françoise Boillat, Vincent Fontannaz, Rebecca Madita Hundt, Stefan H. Kraft Text und Dramaturgie: Antoine JaccoudKünstlerische Leitung: Francoise Boillat, Stefan H. Kraft Bühnenbild und Ausstattung: Petra Maria Wirth Kostüm: Isa Boucharlat Sounddesign: Raphael Raccuia Licht: Boris Kahnert Produktionsleitung & Assistenz künstl. Leitung: Theresa Hupp Produktionsmanagement: Cristina Martinoni, Anne-Laure Sahy | rue#917 (CH), Armin Leoni, Rut Profe-Bracht (D) Pressearbeit: neurohr & andrä


© Eine Produktion von Compagnie Selma 95 (Lausanne, CH) und Futur3
In Koproduktion mit Arsenic (Lausanne, CH), Théâtre des Osses (Fribourg, CH), studiobühneköln und Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln e.V.
Gefördert durch:
Kulturamt der Stadt Köln | Kunststiftung NRW | Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalens | Canton de Vaud | Ville de Lausanne | Fondation suisse des artistes interprètes SIS | Société Suisse des Auteurs

Schlagwörter: Deutschland / Kunst / Meinung