Being artist in capitalism

ein Vorgeschmack auf das Kolloquium im September in der Freihandelszone.

von Andre Erlen

Seit April diesen Jahres sammelt der Stimmkünstler Ralf Peters auf seinem Blog Being Artist in Capitalism Zitate, Interviews und viele eigene Gedanken über das Leben in der wahrscheinlich meistkritisierten und gefeierten Wirtschaftsform. Auf dem Kolloquium am 16. | 17.09.2016 in der Freihandelszone kann man mit ihm und anderen Künstlern direkt diskutieren.

Blog von Ralf Peters

Max Scheler: Das erste Video
Das zweite Video

persönliche Merksätze/some personal sentences

Ein paar Dinge, an die ich mich von Zeit zu Zeit erinnern will (um Denkprozesse zu starten):

Der Kapitalismus ist eine Geisteshaltung, aus der bestimmte Formen des Wirtschaftens entstanden sind (und nicht umgekehrt)

Das Ende des Neoliberalismus wird nicht zwingend das Ende des kapitalistischen Zeitalters sein.

Handel und Geldwirtschaft sind nicht per se kapitalistisch, sondern notwendiger Teil eines sozialen Lebens (Ich darf Geld verdienen!)

Es gibt nichtkapitalistische Wirtschaftssysteme

Es gibt ungerechte nichtkapitalistische Wirtschaftssysteme (z.B. das antike Griechenland und das Römische Reich, deren Wirtschaft auf der Sklaverei beruhte.)

Der Kapitalismus und die Idee des modernen Künstlers stammen aus derselben Quelle, die man als „Moderne“ oder „Aufklärung“ bezeichnen kann und die mit der Renaissance ihren Anfang nahm.

Die „Werte“, die die moderne Künstlerin bewahrt, waren in vorkapitalistischen Gesellschaften Gemeingut und benötigten keine besonderen Repräsentanten (?, eine diskussionswürdige These Schelers)

Schlagwörter: Meinung